Hartz-IV-Spiel

Sinn des Spieles ist, erlebnisnah etwas darüber zu erfahren, wie es ist, zufällig in eine Familie geboren zu sein, die als „arm“ bezeichnet werden kann, weil sie von Hartz IV, auch „Arbeitslosengeld II“ genannt, leben muss. Kindern und Jugendlichen wird vermittelt, was es bedeutet, mit Gleichaltrigen in Schule und Freizeit mithalten zu können, statt ausgeschlossen am Rand zu stehen. Andererseits gibt es einen plötzlichen Rollentausch: so dass die Erfahrungen von Wohlstand und Teilhabe mit Armut und Abgedrängtheit wechseln.

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Ausgangspunkt für das Spiel war die Frage: Wie kann man Kindern die Problematik von „Leben in Armut“ deutlich und erlebbar machen? Dies war der Grund hierzu ein Spiel zu entwickeln und konzeptionell in ein Modul für den Konfirmandenunterricht einzubinden. Resonanzen: Das Spiel wurde in Würzburg schon mit mehreren Konfirmandengruppen gespielt. Es war stets für alle Beteiligten ein eindrückliches Erlebnis. sich daher entschlossen es großflächig zur Verfügung zu stellen. Es eignet sich hervorragend für Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmanden- und Religionsunterricht, für den Schulunterricht (Sozialkunde, Religion, Ethik) sowie für Gruppenarbeiten und Freizeiten jeder Art. Es ist aber auch für Erwachsene insbesondere in sozialen Treffs, offenen Cafés, Tagesstätten, Behinderten- und Alteneinrichtungen ein sehr anregendes Spiel.